Milchprodukte & Eier.
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Rohmilch aus muttergebundener Kälberaufzucht, Schafkäse mit Namen, Bergkäse aus Heumilch
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Die Rohmilch vom Biohof Kurz in Hürm im Mostviertel kommt aus muttergebundener Kälberaufzucht: Die Kälber bleiben drei Monate bei ihren Müttern, verarbeitet wird nur die Milch, die sie übrig lassen. Das Joghurt reift direkt im Glas, die Marmeladen darunter kocht die Familie selbst ein. Silofreie Demeter-Heumilch kommt von Georg und Julia Marksteiner bei Allentsteig, roh oder schonend pasteurisiert und nicht homogenisiert, von Kühen mit Hörnern. Topfen, Schlagobers und Crème fraîche macht Sylvia Stadler im Mühlviertel, wo jede der fünfzig Kühe einen Namen hat.
Bei Milchmäderl in Wallsee tragen die Schafkäse die Namen von Schafen der eigenen Lacaune-Herde, etwa der Hartkäse „Schneidige Susi“ aus Schafrohmilch. Familie Strobl bei Raabs an der Thaya züchtet Lacaune seit 1998 und liefert Schafmilch, Joghurt, Butter und Molke. Roland Berger in der Wachau reift seine Käse im Gewölbekeller von 1730.
Ziegenkäse aus unbehandelter Rohmilch macht Familie Neu in Ardagger mit rund 135 Toggenburger Ziegen, dazu gibt es Ziegenbutter. Veronika und Herbert Lang im Mühlviertel käsen nach Demeter-Richtlinien aus der Heu-Rohmilch ihrer 27 Ziegen.
Bergkäse aus Heumilch, drei bis zwölf Monate gereift, kommt von der Kaslab’n, einer Genossenschaft von Bergbauern in den Kärntner Nockbergen, dazu ein seltener Ziegenbergkäse. Die Käserei Plangger reift Tiroler Bergkäse im Felsenkeller am Kaisergebirge, Höflmaier im Innviertel macht Emmentaler aus Heu-Rohmilch. Robert Strasser im Hausruckviertel verarbeitet konsequent roh – zu Graukäse und Butter aus dem Butterfass.
Naturbunte Eier von alten Hühnerrassen kommen vom Demeter-Lehof in Strengberg, dazu Eier aus Freilandhaltung von Johannes Reiter.
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